Die Gartenfachberatung im Detail

Die Gartenfachberatung im Kleingartenverein

Fachberater

Eine Gartenfachberatung (fachliche Betreuung im Sinne § 2 Ziffer 1 Bundeskleingartengesetz) ist eine vom Gesetzgeber geforderte Voraussetzung für die Gemeinnützigkeit im Kleingartenverein. Es handelt sich um eine gesetzliche Pflicht der Kleingartenorganisationen für die Organisation, Kontrolle und Durchführung der Gartenfachberatung zu sorgen. Bei nicht ausreichender oder fehlender Gartenfachberatung führt dies zum Verlust der Gemeinnützigkeit eines Vereins und den daraus resultierenden Rechtsfolgen. Ist kein Gartenfachberater im Verein vorhanden muss der Vorstand selbst diese Aufgabe übernehmen. Sie wird durch ein Vorstandsmitglied, dem Gartenfachberater, besetzt und ehrenamtlichFachberatung ausgeübt.

Der Gartenfachberater hat viele wichtige Funktionen im Verein und führt seine Tätigkeiten beratend durch. Er ist die rechte Hand des Vorstandes und zuständig für den gesamten und satzungsmäßig korrekten Ablauf der Nutzung einer Pachtlandfläche, samt seiner Flora und Fauna. Er ist also der richtige und einzige Ansprechpartner für Rat suchende Gartenfreundinnen und Gartenfreunde, wenn es rund um das Thema Grün im Garten geht. Ein Gartenfachberater fördert und erklärt jedem Vereinsmitglied umweltgerechtes, zeitgemäßes und erfolgreiches Bewirtschaften eines Kleingartens.

Einer möglichst großen Anzahl von Mitgliedern sollte das Naturverständnis auf verschiedenen Wegen näher gebracht werden. Gefördert wird dadurch vor allem das eigene Verantwortungsbewusstsein, dass zum Schutz der Umwelt beitragen soll. Die Gartenfachberatung ist eine gewisse Verpflichtung für jeden KGV oder auch Verbände und muss klar in den Satzungen der Vereine oder Verbände geführt und geregelt sein.

Fachberatungsgebiete eines Gartenfachberaters

InformationImmer willkommen sind Fragen rund um die Umwelt, die sich ein Ziel zum Schutz der Natur setzen und durch fachliche Kompetenzen erreicht wird. Die ökologische Nutzung eines Kleingartens steht im Vordergrund und ist großer Bestandteil der heutigen und sehr fortschrittlichen Zeit. Ein Ziel ist auch, die Leistungsfähigkeit der Elemente von Wasser, Luft und Erde zu erhalten und ggf. noch mehr zu verbessern.

Es kommt also auf nachhaltiges Bewirtschaften der gepachteten Gartenfläche an. Denn jeder Gärtner kann für sein kleines Stück Land die Verantwortung übernehmen und der Natur wieder geben, was ihr in den letzten Jahren genommen wurde. Ein Gartenfachberater ist dafür da, dass er die Mitglieder führt und berät.

Auch den Vorstand informiert er ständig über neue Themen und gibt auch fachpraktische Kurse für die gesamte Kleingartengemeinschaft. Dabei stützt er sich unter Einbeziehung des Bundeskleingartengesetzes (BKleingG) und der Rahmenkleingartenordung auf sein breit gefächertes Beratungspotenzial, fachliches Wissen und Können.

Weitere wichtige Beratungsgebiete und Aufgaben

Wichtig sind vor allem Kenntnisse über die Gesunderhaltung der Pflanzenvielfalt in den Gärten. Ganz besonders liegt der Augenschein inEin Gartenfachberater ist Pflicht in jedem KGV! Ist dieser Posten nicht besetzt, muss der Vorstand dieser Aufgabe nachweislich nachgehen und diese zusätzlich ausführen! den verschiedenen Methoden zur Bekämpfung von Krankheitsbildern an Kulturen durch einfache Hausmittel. Diese Maßnahmen haben sich über Jahre gehalten und sich bestens bewährt. Weiter gegeben wurden diese Erfahrungen von vielen Generationen.

Des Weiteren besteht eine wichtige Aufgabe darin, einen gut durchdachten Jahresplan samt aller Abläufe zu erarbeiten um diesen dem Vorstand  vorlegen zu können. Wird ein Pachtgarten zum Beispiel aus altersbedingten Gründen abgegeben, kann auch der Gartenfachberater ein Wertermittlungsprotokoll erarbeiten und anfertigen.

Dazu werden alle Bauten, Wege, Beete und Rabatten etc. samt dem Grünwuchs genau im Wert bestimmt und so ein Gutachten erstellt. Auferlegte Anweisungen des gesamten Vorstandes arbeitet der Gartenfachberater auch gründlich ab und hilft so beim erfolgreichen Pächterwechsel. Da er bestens über die Gegebenheiten der im Verein befindlichen Parzellen informiert ist, kann auch die Vermittlung freier Gärten Aufgabe des Gartenfachberaters sein und zur völligen Zufriedenheit der Gemeinschaft erfolgen.

Der Gartenfachberater und junge Familien mit Kindern

Doch neben der erfahrenen und sehr ergeizigen älteren Gemeinschaft, sind die jungen Familien mit Kindern nicht zu vergessen. Auch hierFamilie kann der naturverbundene Gartenfachberater seinen vielen kreativen Ideen freien Lauf lassen. Nach dem Motto – um so bunter um so besser! Jedes Kind findet Farben toll. Es spricht einfach an, macht neugierig und Lust auf mehr!

Das ist das Ziel, was eine solche Person in einer Kleingartenanlage mit seiner Arbeit und recht viel Engagement ausdrücken möchte. Nur so ist es möglich, allen Kindern und auch den jungen Eltern in der Anlage umweltverbundenes Gärtnern schmackhaft zu machen und beizubringen. Denn die Welt des Gartenlebens ist ja auch bunt und leuchtet in allen Farben. Jedes Vereinsmitglied, egal ob jung oder alt, sucht gerne einen kompetenten und zuverlässigen Ansprechpartner bei Fragen aller Art rund um den Garten auf.

Persönliche Veranstaltungstreffen

Garten-FahneGemeinschaftliche Besuche aller Mitglieder beim Gartenfachberater sind hoch gefragt und immer mehr im Kommen. Hier lassen sich bei guter Stimmung und schönem Wetter Fachvorträge, Anschauungen und praktische Anleitungen bei versammelter Mannschaft am besten erläutern und näher bringen. Ebenso kann das Zusammentreffen auch genutzt werden um sich untereinander auszutauschen.

In Verbindung gebracht mit einer Tauschbörse für Grünes ist das eine gute Sache. Denn nicht jeder Kleingärtner hat die Sorte Blumen die beim Nachbar ein paar Gärten weiter blühen. So kann der eine Naturfreund Stauden gegen andere Kulturen tauschen, und jeder hat etwas davon. Ebenso sind viele Mitglieder versammelt und es können zeitgleich ohne viel Mühe Belehrungen abgehalten werden, die ggf. alle Mitglieder gegenzeichnen müssen.

So werden viele wichtige Dinge an einem Ort versammelt gemeistert. Alles bunt gemischt und auf jeden Fall abwechslungsreich und mit Sicherheit nicht langweilig. Eine Überlegung wäre es wert, wenn alle Gartenfachberater in den Kleingartenvereinen und Verbänden in sämtlichen grünen Unternehmen wie zum Beispiel dem Bund für Umwelt,-und Naturschutz Deutschland ihre Arbeit einbringen könnten. Zusammenarbeiten mit Naturschutzbehörden wären auch überlegenswert. Jeder ordentlich geführte Verein sollte stehts bemüht sein einen gleichwertigen Vertreter des Gartenfachberaters zu werben und zu gewinnen. Eine Bereicherung schlechthin, für jeden Verein!präsent sein!

Was zeichnet den Gartenfachberater aus

  • Autorität
  • Fachwissen
  • Fähigkeit zur Wissensvermittlung
  • Freude an der Tätigkeit der Fachberatung
  • Rechtskenntnisse der kleingärtnerischen Tätigkeit
  • Pflanzenschutzkenntnisse
  • selbstständige Arbeitsweise
  • Sachkundenachweis des jeweiligen Bundeslandes
  • Vorbildfunktion
  • verschiedene Wege zum Ziel anstreben
  • kritisches Denken und HandelnErreichbarkeit
  • ständig bestrebt sein Vorurteile abzubauen
  • persönlicher Einsatz
  • fähig sein Konflikte lösen zu können (funktioniert nur mit Gemeinschaft, die Interesse bekundet und wo man sich an gesetzliche Richtlinien hält)
  • abwechslungsreich die verschiedenen Varianten einer Fachberatung anwenden
  • Mitglieder begeistern können, insbesondere die ältere Generation von Kleingärtnern
  • Fähigkeit für immer neue Ideen
  • Bereitschaft zur ständigen Weiterbildung

Mein Tipp! Sie sind jung und haben Interesse, oder Sie sind bereits in einem KGV Gartenfachberater/in? Treffen Sie dort auf eine gespaltete Gemeinschaft wo Meinungen und Verständnis stark auseinander driften? Dann gehen Sie besonders behutsam mit der neuen und zeitgemäßen Beratung in Ihrem Verein vor. Sicherlich fällt es der erfahrenen Kleingärtnergemeinschaft sehr schwer mit der Zeit und den Veränderungen klar zu kommen und diese zu verstehen. Vor allem, wenn es sich um Vorstandsmitglieder oder dessen „Berater“ handeln sollte. Herrschen veraltete Regeln und hausgemachte Beschlüsse, fällt es um so schwerer auf Verständnis zu treffen.

Sicherlich, und das steht fest, wird irgendwann ein Generationswechsel in jedem KGV stattfinden. Hier zahlt sich aber eine gehörige Menge an Energie und Hartnäckigkeit besonders gut aus. Erst dann wird Ihre Arbeit und der Aufwand der deswegen nötig war, zum Erfolg beitragen. Denn die Zeit und der Fortschritt gehen an keinem vorbei. Früher oder später müssen die alten Regeln an neue Richtlinien und Gesetze angepasst werden. Es liegt an Ihnen, ob Sie dafür bereit sind und die Ausdauer mitbringen um übereinstimmendes Denken oder Handeln (Konformismus) vorleben zu können, was man von Ihnen schließlich erwarten wird.

Ausbildungsschwerpunkte Internet

In der heutigen fortschrittlichen Zeit, stehen dem Interessierten neben Zeitschriften, Büchern und Flyern auch das Internet, Dokumentationen im Fernsehen und Rundfunk zur Verfügung. Besonders das Internet bietet für alle Fragen auch Antworten. Auch Spaziergänge durch die öffentlichen Kleingartenanlagen und Besuche bei Freunden im Garten bringen reichliche Informationen mit sich. So wird mitgenommen und nachgemacht was gefallen hat und besonders ins Auge fiel. Diese vielen Eindrücke können Sie dann Ihrer Kleingartengemeinschaft vermitteln.

Pflanzenkunde

Ein Gartenfachberater sollte auf diesem Gebiet, was umgangssprachlich auch als Bontanik bezeichnet wird, gute Grundkenntnisse habenfachberatung logo1 und diese mit der Zeit weiter verfestigen. Pflanzenkunde bezieht sich also ganz klar auf alle Pflanzen. Es sind mit der Zeit fünf unterschiedliche Kernunterteilungen entstanden, die sich mit den einzelnen Themen befassen.

  • Feldbotanik
  • Pflanzensystematik
  • Geobotanik
  • Pflanzenphysiologie
  • Pflanzenmorphologie

Bodenkunde

Der Boden (Erdkruste) ist besonders wichtig für Mensch und Tier oder Pflanzen. Er setzt sich aus kleinsten Lebewesen, Luft und auch Wasser zusammen. Unter Einfluss der verschiedensten Umweltfaktoren und Gegebenheiten entstanden in vielen Millionen Jahren zum Beispiel Mineralstoffe die Umwandlungsprozesse entstehen liesen. Boden ist wichtig und auf diesen kann man nicht verzichten! Er dient für:

  • sauberes Wasser (Filterwirkung)
  • Herstellung von Nahrungsmitteln (Weizen, Mais, Hafer, Roggen, Obst, Gemüse etc.)
  • für die Herstellung von pflanzlichen Rohstoffen allgemein
  • Wasserspeicherung
  • Grundlage für unsere Landbewirtschaftung und Ernährung (Mensch, Tier)
  • Sauerstofflieferant für das Wurzelwerk aller Kulturen die auf ihm gedeihen
  • Boden beinhaltet das „aktive Bodenleben“
  • zersetzt wird Organisches und den Kulturen so verfügbar gemacht

Gründen Sie eine Fachberater – Gruppe in den Vereinen

Diese ganzen Aufgaben und Anforderungen kann ein einzelner Gartenfachberater in größeren Vereinen ab 100 Parzellen nicht alleine oderGruppe schwer bewältigen. Dazu fehlt einfach die Zeit, weil neben Beruf und Familie wenig Luft bleibt. Dann gibt es noch die eigenen Interessen und Hobbys, die man gerne in seiner Freizeit nutzen und ausleben möchte. Deswegen sollten nahe gelegene Vereine sich zusammenschließen und eine Fachberater-Gruppe bilden.

So hat jeder Gartenfachberater des eigenen Vereins die Chance, in einem anderen Kleingartenverein sein Wissen durch Fachvorträge unter die Menge zu bringen. Ein anderer dem das nicht liegt, kann bei fachpraktischen Tipps (z.B. Obstbaumschnitt) sein Können ausleben und so dazu beitragen es den Kleingärtnern näher zu bringen. Denn bei so vielen Themen die eine Fachberatung beinhaltet, ist man in nur wenigen Teilgebieten wirklich Herr der Sache! Deswegen sollten sich die Fachberater untereinander austauschen und bestimmen wer, wo und wann seinen Auftritt hat. Probieren Sie es einfach mal aus!

Fachvortrag halten

Um seinen Mitglieder effektiv etwas beizubringen, empfiehlt sich ein moderner Fachvortrag. Ein neues und für jeden interessant gestaltetesFachvortrag Thema lässt sich so am besten rüberbringen. Wenn es gelingen soll beachten Sie diese Punkte:

  • Wollen Sie: Wissen näher bringen – oder (Fehl)Verhalten ändern/beeinflussen? = klares Ziel Ihres Vortrages!
  • Was interessiert die Gemeinschaft?
  • Was wird von Ihnen erwartet?
  • Was sind Ihre Voraussetzungen an Wissen bezüglich des gewählten Themas?
  • Bestimmung der Vortragszeit! Minimal 15 Minuten – maximal jedoch 30 Minuten!
  • Interessen herausfinden und im Schaukasten ggf. ankündigen!
  • Im Vortrag verwenden Sie bitte keine Fachausdrücke, so vermeiden Sie, dass Ihre Zuhörer den Faden verlieren!
  • Verwendung von Bildern oder Skizzen bzw. praktischen Einlagen um den Vortrag nicht langweilig erscheinen zu lassen!
  • Sie können gerne auch Videos oder Kurzfilme einplanen!

Aufbauplan Ihres VortragesNotizen

  1. Erste Worte über das gewählte Thema einführend finden – und warum!
  2. Bringen Sie Ihr Vorhaben auf den Punkt, kommen Sie zum Thema was Sie erläutern wollen!
  3. Fassen Sie abschließend zusammen und beenden Sie den Vortrag!
  4. Lassen Sie Mitgliedern Zeit für Fragen!
  5. Regen Sie Diskussionen an!
  6. Werten Sie Ihre Erfahrung aus und bringen Sie diese in einen neuen Vortrag mit ein!

Jahresplan erstellen

Eine Pflicht ist die Erstellung eines Jahresplanes für die Kleingärtnergemeinschaft. Gut beraten ist der gesamte Verein, wenn er eine intelligente Vorgehensweise gemeinsam mit dem Gartenfachberater ausarbeitet und umsetzen kann. So steht es in einer rechtlich korrekten Satzung geschrieben. Es ist eine gewisse Verpflichtung seine Mitglieder im Verein diesbezüglich zu betreuen, ausführlich zu beraten und zu unterstützen.

  • Bewirtschaftung von Gärten
  • Sonderwünsche bauliche Maßnahmen
  • Ökologischer Nutzgarten
  • Maßnahmen zur Vermeidung von Schädlingsbefall
  • Fachberatung zur Obst,- und Gemüsekultur
  • biologische Pflanzenschutzmittel
  • Kompost sachgemäß händeln
  • Wassereinsatz im Garten
  • Bienen,- und Nützlingsschutz

Persönliche Gespäche mit Mitgliedern

Eine ganz persönliche Note bekommt die Gartenfachberatung am Gartenzaun oder im Garten der Kleingärtner selbst. Diese Form derFrage - Antwort Gartenfachberatung in den Vereinen erhält dadurch eine vertrauliche und zugleich freundschaftliche Atmosphäre. Aber Vorsicht! Es wird so Ihr ganzes Wissensvermögen gefordert und auf die Probe gestellt. Sie wissen ja nicht, was man Sie fragen wird. Dennoch ist es nicht schlimm, wenn Sie als Gartenfachberater mal eine Frage nicht gleich beantworten können. Vielleicht können Sie so noch mehr dazu lernen. Und das ist ganz gut so. Machen Sie sich kundig und reichen Sie die offene Antwort einfach nach. Das kommt auf jeden Fall besser an, bevor man eine falsche Auskunft gibt.

Der bunte ansehnliche Schaukasten

Es lassen sich durch einen Schaukasten alle möglichen Themen sehr gut in Szene setzen. Solch eine zur Schau Stellung wird aber nurSchaukasten im KGV Dittmannsdorf wahrgenommen, wenn Sie bestimmte Dinge beachten.

  • Orientieren Sie sich auf das Wesentliche!
  • Schreiben Sie keine Romane, sondern Stichpunkte!
  • Gestalten Sie den Schaukasten bunt mit Grafiken und Bildern!
  • Verwenden Sie nur aktuelle und wiederkehrende Themen die auf Gartenmonate bezogen sind!
  • Gestalten Sie den Schaukasten auffällig, das regt zum Stehen bleiben und Lesen an!
  • Im besten Fall ein Thema wählen, was aktuell im Verein gegeben ist z.B. eine Neuwahl der Vorstände! (denn jedes Mitglied ist gehalten, sich an Neuwahlen aktiv mit einzubringen oder zu beteiligen!)
  • Schreiben Sie groß damit am Vorbeigehen jeder schon lesen kann, was aushängt!
  • Das macht neugierig und es bleiben die Leute stehen!
  • Besonders erfolgreiche Aushänge sollten Sie aufheben und archivieren!Merkblätter
  • Belassen Sie Ihre Arbeit im Aushang nicht zu lange!
  • Wechseln Sie lieber öfters die Fachthemen!
  • Aktuelle Themen und Infos kurz und knackig verfassen! (z.B. Info über zugelassene Pflanzenschutzmittel)

Das Merkblatt für Gartenfreunde

Gartenfachberater sind meist getrieben patent zu sein, alles ansehnlich und interessant zu gestalten. Auch gute Kenntnisse am Laptop mit allen möglichen und neuen Bearbeitungs,- und Bildprogrammen hat er parat. So lassen sich zu Hause für einen Fachvortrag auch noch zusätzlich Merkblätter für die Mitglieder bunt gestalten. Alles vereinfacht, auf den Punkt gebracht und praktisch als Erinnerungshilfe oder Anleitung für wissenshungrige Klein,- und Hobbygärtner. Hier ist Ihnen überlassen, ob Sie kurz und knapp einen Obstbaumschnitt mit Skizze oder die richtige Handhabung eines Komposthaufens darstellen und darüber informieren wollen. Seien Sie kreativ – dann kommt es sehr gut an! Kurz und knapp, ansehnlich und jederzeit!

Der elektronische Infobrief (Newsletter)

Egal ob persönliche Gespräche, Fachvorträge mit praktischen Anleitungen, Merkblätter für Gartenfreunde, ein bunter Schaukasten, eigeneWissen Newsletter Webseite oder ein Mustergarten im Verein selbst – ein Newsletter vereint alles zusammen und bringt alles was nötig ist gleich mit. Er spart Zeit, ist automatisch und informiert ständig über neue Beiträge, Treffen, Termine oder Veranstaltungen im eigenen Kleingartenverein. Die Anmeldung ist natürlich kostenlos, sollte werbefrei sein und bringt viel Neues mit sich. Einfach interessant, wenn Mitgliedern im Verein solch eine Quelle stehts zur Verfügung steht. Keiner der Gartenfreunde vergisst etwas im heutigen Alltagsstress und kann so vom Vereins-Gartenfachberater persönlich informiert oder erinnert werden. Der Newsletter – eine tolle Sache!

Mustergärten und Gemeinschaftsflächen im Verein

Es ist die effektivste Form der modernen Gartenfachberatung in einem Verein. Allerdings ist diese Art sehr aufwendig und erfordert nebenGarten dem eigenen Garten zusätzlichen Aufwand, Zeit und Pflege. Der Vorteil für eine „eingeschlafene“ Gemeinschaft ist hier gegeben. Man trifft sich wieder und hat sicher viel zu erzählen und auch auszutauschen. Außerdem macht es mehr Spaß in der Natur zusammen etwas auf die Beine zu stellen. Wem das zu weit geht, kann gerne auf vorbildliche Kleingärtner zurückgreifen und diese höflich bitten, ihren Garten für solche Zwecke der Gemeinschaft zur Verfügung zu stellen. Vielleicht bringen manche auch noch Kaffee und Kuchen mit.

Für Anschauungszwecke kann man in einem freien und schwer vermittelbaren freien Garten zum Beispiel Ziergehölze, Obstbäume verschiedener Arten und auch einen Kräutergarten pflanzen und anlegen. Ein großes selbst gestaltetes Insektenhotel kann man auch in Zusammenarbeit bauen, und als Niststätte für allmögliche Wildbienenarten und Insekten zur Verfügung stellen. Es hat einen sehr dekorativen Effekt und gibt Insekten viele Möglichkeiten sich fortbestehend entwickeln zu können. Auch einen Lehrpfad kann man für die Jugend in solch einem Mustergarten gestalten. Schautafeln und bunte Schilder, ein Schaukasten mit einem Honigbienenvolk darin hinter einer schützenden Scheibe ist bestimmt auch sehr interessant für jeden Kleingärtner, egal ob jung oder alt.

Mein Fazit

Ob die jeweils eigene Gartenfachberatung im eigenen Verein, den man vertritt, auch die nötige Resonanz gebracht hat, kann man mit einer sogenannten Gartenbegehung ermitteln und herausfinden. Dazu legt man einen Tag fest und zieht mit allen Vorstandsmitgliedern durch die Anlage. Man sieht und kann dokumentieren. Es erfolgt eine Auswertung und darauf die aufbauenden Verbesserungsmaßnahmen, um weiter und ständig für die Kleingärtner das Bewusstsein für ein naturgemäßes Gärtnern und Bewirtschaften zu gewährleisten.

Ich wünsche allen Gartenfachberaterinnen und Gartenfachberatern in den Vereinen viel Erfolg für Ihre außerordentlich wichtige ehrenamtliche Tätigkeit. Denn durch Sie wächst das Wissen aller interessierten Gartenfreunde ständig weiter und die Gemeinschaft bleibt durch Sie gut beraten und betreut. So kann der eigentliche Zweck einer Kleingartenanlage, nämlich die Gemeinnützigkeit wahrzunehmen, erfüllt und bestätigt werden.

Danke!

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2 Antworten

  1. Kunze, Ralf sagt:

    Sehr guter Beitag, Danke dafür

    Gartenfachberater Bezirksverband Berlin-Pankow, KGA „Sonnental“

    • André Schmidt sagt:

      Sehr geehrter Herr Kunze von der Kleingartenanlage „Sonnental“ in Berlin-Pankow, sich bedanken macht Freude: So sagen wir Autoren von der Gartenfachberatung Schmidt – stilvoll Dankeschön! Lassen Sie es sich gut gehen, bleiben Sie gesund, genießen Sie die Zeit und schauen Sie wieder einmal bei uns vorbei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch, Anregungen und auch gerne Kritik. Und wenn Sie wollen, helfen Sie uns dabei unsere Webseite weiter mit Beiträgen für Kleingärtner wachsen zu lassen. Viele liebe Grüße aus Dittmannsdorf…

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