Grundwissen über die Bodenbeschaffenheit

Die Bodenbearbeitung und Zusammensetzung

Zum wichtigen Grundwissen für das erfolgreiche Gärtnern gehört die Bodenbeschaffenheit. Sie sollten die Zusammensetzung ihres Gartenbodens kennen, denn eine angepasste Bodenbearbeitung ist ein wichtiger Faktor für das gedeihen ihrer Pflanzen. Welcher Gartenliebhaber wünscht sich das nicht,- gesunde schöne Pflanzen zur ungetrübten Freude, vor allem ab

Schluffboden

Schluffboden

er zum herzhaften Genuss. Dabei spielen wesentlich wichtige Voraussetzungen eine große Rolle. Wie zum Beispiel die richtige Pflanzen,- und Sortenauswahl hinsichtlich des vorhandenen Bodens im eigenen Garten. Resistenz und Klimaanforderungen gegenüber Pflanzenkrankheiten sollten beachtet werden.

Für viele unzählige Pflanzenkrankheiten erreichen wir Gärtner eine Standortverbesserung nur durch tiefgründige Bodenbearbeitung. Durch die Zuführung von Humus mittels Pferde,- oder Kuhmist, Kompost oder Gründünger und durch Kalkung sowie biologischer Düngemittelgaben.

Die Fruchtfolge ist dabei im Auge zu behalten, ganz besonders beim Anbau von allmöglichen Gemüsesorten. Das prächtige Gedeihen unserer wertvollen Pflanzen im Garten, ist natürlich auch beeinflusst von Saat,- und Pflanzterminen und somit eine vorbeugende Widerstandskraft gegen viele Schädlinge.

Sandboden

Sandboden

Trotz der riesengroßen Artenvielfalt im heimischen Garten und der Optimierung der Standorte, können dennoch mit großer Wahrscheinlichkeit Schädlinge und Krankheiten auftreten. Oft kann schon das Absammeln der Schädlinge und das Entfernen erkrankter Pflanzenteile die völlige Ausbreitung verringern. Im Gemüsegarten ist daher das Abdecken mit Schutzvlies oder auch Schutznetzen eine wirksame Waffe.

Pheromonfallen, Leimringe an Bäumen und Gelbtafeln in Gewächshäusern haben sich zum Eindämmen der Schädlinge bewährt. Auch gab es schon immer Erfahrungen in Gärtnerkreisen, wenn es um Pflanzenstärkungsmittel ging. Der heutige Boom der Forschung ist verstärkt im Vormarsch. Deswegen stehen uns zur direkten Bekämpfung von Schädlingen und Krankheiten biologische Mittelchen in der „hauseigenen Gartenapotheke“ zur Verfügung.

Kleingärtnerisches Grundwissen zum Boden

Boden besteht aus belebten und unbelebten, sowie aus organischen und nicht organischen Bestandteilen. Er bildet die oberste Erdkruste und ist nach oben durch Vegetation und nach unten durch loses Gestein begrenzt. Boden ist da, wo er vorliegt, je nach Ausgangsgestein. Eine künstliche Neuerschaffung durch uns Menschen ist nicht möglich! Bewegte und lose Teile bezeichnen wir als Erde. Substrat ist unbelebte Erde. Guter Boden hat 50% feste Teile und 50% Poren, die halb und halb mit Wasser und Luft gefüllt sind.

Wichtige Fakten und Ansprüche an die Bodenbeschaffenheit kurz  zusammengefasst

Wie ist mein Boden beschaffen?

ausgetrockneter Lehmboden

  • Ausgangsgestein
  • Körnung
  • Verdichtung des Bodens
  • Bodenstruktur
  • Festhaltevermögen von Nährstoffen, Wasser, Luft etc.
  • stabile pH Werterhaltung trotz massiver äußerer Einflüsse
  • Verhältnisse zu Luft – Wasser – Wärmespeicherung
  • Zusammenspiel aller o.g. Gegebenheiten mit der Witterung ist = Bodentyp!
  • es gibt vier Bodenarten, Sand-, (ertragsarm) Schluff-, (sehr ertragreich)
  • Lehm-, (Erträge besser als Sand,Ton) und Tonboden  (neigt zu Staunässe)
  • der ertragreichste Boden ist Schluffboden (vereint alle Vorteile von Sand-, und Tonboden ohne ihre Nachteile einzubeziehen)

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